
Grillkartoffeln mit Rosmarin
Vorgekocht und halbiert – so wird die Schnittfläche wirklich knusprig.
Süßkartoffeln gehören überwiegend in die indirekte Zone: bei etwa 200 °C brauchen ganze Knollen 40 bis 55 Minuten, halbierte rund 35 bis 45 Minuten. Weil sie deutlich mehr Zucker enthalten als normale Kartoffeln, verbrennen die Schnittflächen bei direkter Hitze schnell. Der Kompromiss: indirekt weich garen, zum Schluss zwei bis drei Minuten direkt für die Kruste.

Süßkartoffeln werden gern wie normale Kartoffeln behandelt – und werden dann außen schwarz, während sie innen noch fest sind. Der Unterschied liegt im Zucker, und der verlangt eine andere Reihenfolge.
Süßkartoffeln enthalten deutlich mehr Zucker als Speisekartoffeln. Beim Garen wandelt sich zusätzlich ein Teil der Stärke in Zucker um – deshalb schmecken sie gegart süßer als roh. Dieser Zucker karamellisiert früh und verbrennt bei direkter Hitze, lange bevor der Kern weich ist.
Botanisch ist sie ohnehin keine Kartoffel, sondern gehört zu den Windengewächsen. Für die Praxis heißt das vor allem: andere Textur, anderes Garverhalten, mehr Zucker. Die Garzeit ist bei gleicher Größe ähnlich lang, der Weg dorthin aber ein anderer.
Gründlich schrubben, die Schale kann dranbleiben. Für kürzere Garzeit längs halbieren.
Ganze Knollen mehrfach mit einer Gabel einstechen, damit Dampf entweichen kann. Halbierte Knollen auf der Schnittfläche rautenförmig einritzen.
Dünn mit einem Öl mit hohem Rauchpunkt einreiben, salzen. Zucker- oder honighaltige Würzmischungen erst zum Schluss.
Etwa 200 °C im geschlossenen Grill.
Süßkartoffeln in die indirekte Zone legen, Schnittfläche nach oben. Deckel schließen. Halbiert 35 bis 45 Minuten, ganz 40 bis 55.
Ein Messer oder Spieß muss ohne Widerstand bis zur Mitte gehen.
Halbierte Knollen mit der Schnittfläche für zwei bis drei Minuten über die direkte Zone legen, bis Grillstreifen entstehen. Dabei danebenbleiben – jetzt geht es schnell.
Mit Kräuterbutter, Sauerrahm oder einem Dip aus Joghurt und Limette servieren.
Wer nicht 45 Minuten warten will, schneidet Spalten von etwa anderthalb Zentimetern Dicke. Die brauchen indirekt nur 20 bis 30 Minuten. Damit sie außen knusprig werden, hilft ein Schritt aus der Ofenküche: Spalten vor dem Grillen mit einem Teelöffel Speisestärke und Öl vermengen. Die Stärke bindet Oberflächenfeuchtigkeit und ergibt eine deutlich festere Kruste.
Ganz und indirekt bei 200 °C etwa 40 bis 55 Minuten, halbiert 35 bis 45, als Spalten 20 bis 30 Minuten. Maßgeblich ist die Messerprobe.
Weil sie direkt über der Hitze lag. Süßkartoffeln enthalten viel Zucker, der früh karamellisiert und dann verbrennt. Sie gehören überwiegend in die indirekte Zone.
Nein. Die Schale ist essbar und hält die Knolle beim Grillen zusammen. Sie sollte nur gründlich gewaschen werden.
Ja, das verkürzt die Grillzeit deutlich. Zehn Minuten kochen oder in der Mikrowelle vorgaren, dann nur noch fertig grillen und Farbe geben.
Mit einem Teelöffel Speisestärke und Öl vermengen, bevor sie auf den Grill kommen. Die Stärke bindet Oberflächenfeuchtigkeit und ergibt eine festere Kruste.
Nein. Süßkartoffeln enthalten mehr Zucker und verbrennen bei direkter Hitze schneller. Die Garzeit ist ähnlich, der Weg dorthin läuft stärker über die indirekte Zone.
Süßkartoffelscheiben kleben durch ihren Zuckeranteil besonders leicht an.