Santos Grills
Eigene Campinggrill-Abteilung, nach Gas, Kohle, Elektro und Pellet sortiert – darunter Steckgrills wie Skotti und die Reisemodelle von Broil King und Napoleon.
Ob und womit auf einem Campingplatz gegrillt werden darf, regelt die Platzordnung – nicht ein allgemeines Gesetz. Viele Plätze schließen Holzkohlegrills wegen Funkenflug und glühender Asche aus und erlauben Gas oder Elektro. Deshalb gilt: vor der Anreise nachfragen. Bei Gaskartuschen kommt es auf feste Standfläche, Abstand zu Markise und Fahrzeug und darauf an, dass die Kartusche nie im geschlossenen Fahrzeug bleibt.

Beim Camping ist die Technik selten das Problem – die Regeln sind es. Was auf dem einen Platz selbstverständlich ist, kostet auf dem nächsten eine Ermahnung. Ein Anruf vor der Anreise erspart die Diskussion vor Ort.
Es gibt keine bundesweite Regel, die das Grillen auf Campingplätzen einheitlich erlaubt oder verbietet. Maßgeblich ist die Platzordnung des jeweiligen Betreibers, und die fällt sehr unterschiedlich aus: von „nur an den gemeinsamen Grillstellen" über „Gas ja, Kohle nein" bis zu vollständiger Freigabe an der Parzelle. Dazu kommen regionale Waldbrand- und Trockenheitsstufen, die Betreiber kurzfristig zusätzlich einschränken. Wer sicher gehen will, fragt bei der Buchung und schaut vor Ort auf die aktuellen Aushänge. Dies ist keine Rechtsberatung – im Zweifel gilt die Auskunft des Platzbetreibers.
Campingplätze sind eng bebaut, mit viel Textil: Markisen, Vorzelte, Planen. Ein Holzkohlegrill bringt zwei Risiken mit, die dazu schlecht passen. Funkenflug kann Nachbarzelte treffen, und die Asche glüht nach dem Grillen stundenlang unter einer grauen Schicht weiter – auf einem Platz mit Kindern und ohne Entsorgungsmöglichkeit für heiße Asche ist das ein reales Problem.
Gas- und Elektrogrills haben beide Probleme nicht: keine Funken, keine Asche, und nach dem Abschalten kühlen sie kontrolliert ab. Das ist der Grund, warum die Platzordnungen so oft in diese Richtung gehen – nicht Schikane, sondern die Erfahrung der Betreiber.
| Gerät | Vorteil | Nachteil | Auf Plätzen meist |
|---|---|---|---|
| Gasgrill mit Kartusche | schnell bereit, keine Asche, gut regelbar | Kartuschen mitführen und lagern | erlaubt |
| Elektrogrill | kein offenes Feuer, sehr leise | braucht Stromanschluss, begrenzte Leistung | erlaubt |
| Kompakter Holzkohlegrill | braucht weder Strom noch Gasflasche, klassisches Grillgefühl | Funken, heiße Asche, Entsorgung | oft ausgeschlossen |
| Gemeinsame Grillstelle des Platzes | keine eigene Ausrüstung nötig | belegt, feste Zeiten, kein eigener Rhythmus | der Regelfall auf strengen Plätzen |
Fester Stand. Ein Campinggrill steht auf einem stabilen Klapptisch oder auf dem Boden – nicht auf einem wackeligen Hocker und nicht auf Kunstrasen direkt vor dem Vorzelt.
Abstand. Zu Markise, Vorzelt, Fahrzeugwand und Nachbarzelt gehört ausreichend Abstand. Textile Markisen und aufsteigende Hitze vertragen sich nicht, und Abstandsregeln stehen häufig ausdrücklich in der Platzordnung.
Lagerung. Gaskartuschen und -flaschen gehören nicht in den geschlossenen Innenraum eines Fahrzeugs, das in der Sonne steht. Sie werden kühl, belüftet und stehend gelagert. Nach dem Grillen wird die Kartusche abgenommen statt angeschlossen zu bleiben.
Dichtheit. Vor der ersten Nutzung nach der Anreise die Verbindung prüfen: Anschluss mit Seifenwasser einpinseln und schauen, ob Blasen entstehen. Transporterschütterungen lösen Verbindungen häufiger, als man denkt.
Unterwegs fehlt fast immer etwas. Was sich bewährt: Fleisch schon zu Hause marinieren und in verschließbaren Beuteln transportieren – das spart Behälter, Platz und Abwasch. Gemüse vorgeschnitten mitnehmen. Und eine kleine Grundausstattung dauerhaft im Fahrzeug lassen: lange Zange, Handschuh, Einstichthermometer, Alufolie, Müllbeutel. Das sind fünf Teile, die zuverlässiger sind als jede Einkaufsliste vor der Abreise.
Das regelt die Platzordnung des Betreibers, nicht ein allgemeines Gesetz. Die Bandbreite reicht von vollständiger Freigabe bis zu „nur an den gemeinsamen Grillstellen". Vor der Anreise nachfragen ist der sicherste Weg.
Wegen Funkenflug in Richtung Zelte und Markisen und wegen der Asche, die stundenlang unter einer grauen Schicht weiterglüht und auf dem Platz kaum sicher entsorgt werden kann.
Ein kompakter Gasgrill mit Kartusche ist am flexibelsten und auf den meisten Plätzen erlaubt. Ein Elektrogrill ist die Alternative, wenn ein Stromanschluss vorhanden ist.
Kühl, belüftet und stehend, nicht im geschlossenen Innenraum eines in der Sonne stehenden Fahrzeugs. Nach dem Grillen wird die Kartusche abgenommen.
Ja, das ist sinnvoll. Erschütterungen während der Fahrt können Verbindungen lockern. Mit Seifenwasser einpinseln: Entstehen Blasen, ist die Verbindung undicht.
Lange Zange, ein hitzebeständiger Handschuh, ein Einstichthermometer, Alufolie und Müllbeutel. Fünf Teile, die dauerhaft im Fahrzeug bleiben können.