Flanksteak
In Deutschland wenig verbreitet und deshalb selten in der Auslage – im Versand als eigener Zuschnitt bestellbar.
Ein Flanksteak von etwa 800 Gramm wird bei hoher direkter Hitze drei bis vier Minuten je Seite gegrillt und bei 52 bis 55 °C heruntergenommen. Nach fünf Minuten Ruhe wird es dünn und quer zur Faser aufgeschnitten und mit Chimichurri aus Petersilie, Oregano, Knoblauch und Rotweinessig serviert.

Flanksteak ist kräftig im Geschmack, mager und grobfaserig – genau der Cut, für den Chimichurri erfunden wurde. Und der Cut, bei dem das Aufschneiden über zart oder zäh entscheidet.
Petersilie, Knoblauch und Chili sehr fein hacken, mit Oregano, Rotweinessig, Olivenöl und Salz verrühren. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen – gern länger.
Flanksteak trocken tupfen, dünn mit Rapsöl einreiben und pfeffern. Vor dem Auflegen die Faserrichtung ansehen und merken.
Direkte Zone über 250 °C. Der Cut ist flach und braucht Kruste in kurzer Zeit.
3 bis 4 Minuten je Seite, einmal wenden. Dünnere Enden gegebenenfalls früher an den Rand ziehen.
Bei 52 bis 55 °C herunternehmen. Mehr verträgt der magere Cut nicht.
Fünf Minuten ruhen lassen – bei grobfaserigem Fleisch besonders wichtig.
In etwa fünf Millimeter dünne Scheiben quer zur Faserrichtung schneiden, Messer leicht schräg. Mit Chimichurri servieren.
| Lebensmittel | Garstufe | Kerntemperatur | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|
| Rindersteak (Entrecôte, Rumpsteak, Filet) | medium rare | 52–55 °C | Kern durchgehend rosa-rot, deutlich saftig |
Längs zur Faser geschnitten bleibt derselbe, perfekt gegarte Cut zäh. Quer geschnitten werden die langen Muskelfasern in kurze Stücke geteilt – das Fleisch wirkt sofort deutlich zarter, ohne dass sich am Garzustand etwas geändert hat.
In Deutschland wenig verbreitet und deshalb selten in der Auslage – im Versand als eigener Zuschnitt bestellbar.