Schweinenacken ohne Knochen, 3 kg
Am Stück und mit Fettanteil – die parierte, magere Variante wird nicht saftig.
Ein Schweinenacken von rund drei Kilogramm gart bei 110 bis 120 °C etwa 12 bis 14 Stunden, bis er 90 bis 95 °C Kerntemperatur erreicht. Danach mindestens eine Stunde ruhen, zupfen und mit Krautsalat und Barbecue-Sauce im gerösteten Bun servieren.

Pulled Pork ist kein schwieriges, sondern ein langes Gericht. Wer den Zeitplan rückwärts aufstellt und Puffer einbaut, hat den größten Teil richtig gemacht.
Schweinenacken trocken tupfen, dünn mit Senf einstreichen und großzügig mit Rub einreiben. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.
Auf 110 bis 120 °C indirekt bringen und die Temperatur stabilisieren. Am Kugelgrill mit der Minion-Methode, am Gasgrill mit äußeren Brennern auf kleiner Stufe.
Fleisch in die indirekte Zone, Räucherholz zugeben, Kabelfühler in die dickste Stelle. Tropfschale darunter.
Zwischen 70 und 80 °C steht die Temperatur oft stundenlang still. Nicht hochregeln. Wer Zeit sparen will, wickelt das Fleisch hier in Butcher Paper.
Fertig ist das Fleisch, wenn der Fühler ohne Widerstand hineingleitet.
Kohl und Karotte mit Mayonnaise, Joghurt, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer mischen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Fleisch eingewickelt mindestens eine Stunde in einer Kühlbox ruhen lassen. Dieser Schritt gehört zur Zubereitung.
Mit zwei Gabeln zerzupfen, größere Fettstücke entfernen und den aufgefangenen Saft untermischen. Buns rösten, Fleisch, Sauce und Krautsalat schichten.
| Lebensmittel | Garstufe | Kerntemperatur | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|
| Pulled Pork (Schweinenacken) | fertig zum Zupfen | 90–95 °C | Knochen lässt sich ohne Widerstand herausziehen |
Für drei Kilogramm sind 12 bis 14 Stunden ein realistischer Ansatz, plus eine Stunde Ruhezeit. Wird es früher fertig, ist das unproblematisch: Eingewickelt in einer Kühlbox hält Pulled Pork zwei bis drei Stunden warm. Umgekehrt lässt sich Zeit nicht aufholen – wer bei 85 °C herunternimmt, bekommt Braten statt Pulled Pork.
Am Stück und mit Fettanteil – die parierte, magere Variante wird nicht saftig.
Für die Kruste, die über die lange Garzeit entsteht.
Zwölf Stunden bei konstanter Temperatur sind die eigentliche Herausforderung.