Rezept

Knoblauch-Garnelen vom Grill

Zwölf große Garnelen werden 20 Minuten in Öl, Knoblauch und Chili mariniert, auf doppelte Spieße gesteckt und bei 200 bis 220 °C zwei bis drei Minuten je Seite gegrillt. Fertig sind sie, wenn sie sich zur lockeren C-Form krümmen und deckend rosa sind – ein geschlossenes O bedeutet bereits übergart.

Garnelenspieße mit Kräutern und Zitrone auf einem Teller

Garnelen sind das schnellste Grillgut überhaupt – und genau deshalb das, bei dem man am ehesten danebenliegt. Die Formregel macht es einfach.

Zubereitung

  1. Marinade ansetzen

    Olivenöl, Knoblauch, Chili, Zitronenabrieb und die Hälfte der Petersilie verrühren. Noch keinen Zitronensaft zugeben – Säure würde das Eiweiß vorgaren.

  2. Garnelen marinieren

    Garnelen trocken tupfen und 15 bis 20 Minuten in der Marinade ziehen lassen. Länger ist nicht nötig.

  3. Holzspieße wässern

    Falls Holzspieße verwendet werden, mindestens 30 Minuten wässern.

  4. Aufspießen

    Je zwei bis drei Garnelen auf zwei parallele Spieße stecken – so drehen sie sich beim Wenden nicht um die eigene Achse.

  5. Hohe Hitze einstellen

    Direkte Zone auf 200 bis 220 °C, Rost sauber und heiß.

  6. Grillen

    2 bis 3 Minuten je Seite. Dabeibleiben: Sobald sich die Garnelen zur lockeren C-Form krümmen und deckend rosa sind, herunternehmen.

  7. Abschmecken

    Mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und die restliche Petersilie darüberstreuen.

C oder O – die Formregel

Rohe Garnelen sind gestreckt und glasig-grau. Beim Garen krümmen sie sich zuerst zu einem lockeren C – das ist der richtige Moment. Zieht sich die Garnele weiter zu einem geschlossenen O zusammen, hat sie Wasser verloren und wird gummiartig. Für ein Thermometer sind Garnelen zu klein; hier entscheidet das Auge.

Was dafür gebraucht wird

Grillschale oder Korb

Garnelen fallen durch jeden normalen Rost. Welche Variante wofür taugt, steht in der Kaufberatung.