Grillschale oder Korb
Garnelen fallen durch jeden normalen Rost. Welche Variante wofür taugt, steht in der Kaufberatung.
Zwölf große Garnelen werden 20 Minuten in Öl, Knoblauch und Chili mariniert, auf doppelte Spieße gesteckt und bei 200 bis 220 °C zwei bis drei Minuten je Seite gegrillt. Fertig sind sie, wenn sie sich zur lockeren C-Form krümmen und deckend rosa sind – ein geschlossenes O bedeutet bereits übergart.

Garnelen sind das schnellste Grillgut überhaupt – und genau deshalb das, bei dem man am ehesten danebenliegt. Die Formregel macht es einfach.
Olivenöl, Knoblauch, Chili, Zitronenabrieb und die Hälfte der Petersilie verrühren. Noch keinen Zitronensaft zugeben – Säure würde das Eiweiß vorgaren.
Garnelen trocken tupfen und 15 bis 20 Minuten in der Marinade ziehen lassen. Länger ist nicht nötig.
Falls Holzspieße verwendet werden, mindestens 30 Minuten wässern.
Je zwei bis drei Garnelen auf zwei parallele Spieße stecken – so drehen sie sich beim Wenden nicht um die eigene Achse.
Direkte Zone auf 200 bis 220 °C, Rost sauber und heiß.
2 bis 3 Minuten je Seite. Dabeibleiben: Sobald sich die Garnelen zur lockeren C-Form krümmen und deckend rosa sind, herunternehmen.
Mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern und die restliche Petersilie darüberstreuen.
Rohe Garnelen sind gestreckt und glasig-grau. Beim Garen krümmen sie sich zuerst zu einem lockeren C – das ist der richtige Moment. Zieht sich die Garnele weiter zu einem geschlossenen O zusammen, hat sie Wasser verloren und wird gummiartig. Für ein Thermometer sind Garnelen zu klein; hier entscheidet das Auge.
Garnelen fallen durch jeden normalen Rost. Welche Variante wofür taugt, steht in der Kaufberatung.