Schweinefilet und Frühstücksspeck
Beides aus einer Metzgerei – beim Speck entscheidet die Schnittdicke, ob er sich sauber um das Filet legt.
Zwei Schweinefilets werden mit Frühstücksspeck umwickelt, rundum je eine Minute direkt angegrillt und danach indirekt bei etwa 180 °C in 15 bis 20 Minuten auf 70 °C Kerntemperatur gezogen. Nach fünf Minuten Ruhe in fingerdicke Medaillons schneiden.

Schweinefilet hat fast kein Fett und praktisch kein Bindegewebe. Das macht es zart und gleichzeitig empfindlich: Zwischen saftig und trocken liegen wenige Minuten. Der Speckmantel ist deshalb kein Deko-Element, sondern Fettzufuhr von außen.
Silberhaut mit einem schmalen Messer abziehen – sie zieht sich beim Garen zusammen und verformt das Filet. Das dünne Ende unterschlagen, damit die Dicke gleichmäßig wird.
Filets pfeffern, Salbeiblätter auflegen. Salz sparsam einsetzen, der Speck bringt bereits welches mit.
Speckscheiben leicht überlappend quer um das Filet legen. Bei Bedarf mit Küchengarn in Abständen von drei Zentimetern binden.
Direkte Zone auf etwa 220 °C, indirekte Zone auf 180 °C.
Filets dünn ölen und über der direkten Zone in vier Schritten je etwa eine Minute rundum anrösten, bis der Speck Farbe hat.
In die indirekte Zone umlegen, Deckel schließen, 15 bis 20 Minuten. Kerntemperatur bei 70 °C.
Fünf Minuten ruhen lassen, Garn entfernen, in fingerdicke Medaillons schneiden.
| Lebensmittel | Garstufe | Kerntemperatur | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|
| Schweinefleisch allgemein | amtliche Mindestempfehlung Sicherheitswert | 70 °C | kein rosa Fleischsaft mehr |
| Schweinefilet | rosa (gastronomisch üblich) | 62–65 °C | Kern leicht rosa, sehr saftig |
In der Gastronomie wird Schweinefilet oft bei 62 bis 65 °C leicht rosa serviert. Das liegt unter der Empfehlung des Bundeszentrums für Ernährung, die für Schweinefleisch mindestens 70 °C über zwei Minuten vorsieht. Dieses Rezept folgt der amtlichen Empfehlung. Wer für Kinder, Schwangere oder immungeschwächte Personen grillt, sollte davon nicht abweichen. Beide Werte stehen im Datensatz nebeneinander, damit die Entscheidung bewusst fällt.
Beides aus einer Metzgerei – beim Speck entscheidet die Schnittdicke, ob er sich sauber um das Filet legt.