360° BBQ
Grillreiniger und Bürsten – bei Gasgrills ist die richtige Bürste für Brenner und Aromaschienen entscheidend.
Nach jedem Grillen: Brenner fünf bis zehn Minuten auf voller Leistung ausbrennen lassen, Rost heiß abschaben, fertig. Ein- bis zweimal je Saison kommt die Grundreinigung dazu – Roste und Aromaschienen heraus, Fettwanne leeren, Kessel auskratzen, Brenner auf verstopfte Löcher prüfen. Die Fettwanne ist dabei kein Kosmetikthema, sondern die häufigste Brandursache.

Ein Gasgrill reinigt sich zu großen Teilen selbst – wenn man ihm die zehn Minuten Hitze dafür gibt. Der Rest ist zweimal im Jahr eine halbe Stunde Arbeit.
Nach dem Grillen den Deckel schließen und die Brenner fünf bis zehn Minuten auf voller Leistung laufen lassen. Fett und Rückstände verkohlen dabei zu Asche. Danach den Rost mit einem Schaber abziehen – das war es. Diese Routine ersetzt in den allermeisten Fällen jede Nassreinigung und verhindert, dass sich Schichten aufbauen, die später Chemie brauchen.
Flaschenventil schließen und den Grill vollständig auskühlen lassen. Erst dann beginnen.
Roste herausnehmen und separat reinigen – heiß abgeschabt oder eingeweicht.
Die Abdeckungen über den Brennern abnehmen und die verkrusteten Fettreste abschaben. Hier sammelt sich das meiste Fett.
Sichtprüfung auf verstopfte Löcher und Rost. Verstopfungen vorsichtig mit einer Nadel oder Bürste lösen – nicht mit Wasser durchspülen.
Lose Asche und verkohltes Fett mit einem Spachtel in Richtung Fettauffangöffnung schieben.
Erkaltetes Fett gehört in den Restmüll, nicht in den Abfluss. Wanne mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.
Alles trocken einbauen, kurz aufheizen und die Flammenbilder prüfen: gleichmäßig blau, keine gelben Zungen.
Nach der Reinigung lohnt der Blick auf die Flammen: Sie sollten gleichmäßig blau brennen und über die gesamte Brennerlänge gleich hoch sein. Gelbe, flackernde Flammen deuten auf verstopfte Löcher, Spinnweben im Venturirohr oder einen falschen Gas-Luft-Mix hin. Ungleichmäßige Höhen zeigen, welcher Bereich verstopft ist.
Nach jedem Grillen fünf bis zehn Minuten ausbrennen und den Rost abschaben. Die Fettwanne alle zwei bis drei Grillabende kontrollieren. Eine Grundreinigung mit Ausbau der Teile ein- bis zweimal je Saison.
Nein. Wasser gelangt in Brenner, Venturirohre und Zündung und führt zu Zünd- und Korrosionsproblemen. Gereinigt wird trocken beziehungsweise mit feuchtem Tuch, Roste und Fettwanne separat.
Ausbauen, abkühlen lassen und die verkrusteten Reste abschaben. Bei starken Verkrustungen in heißem Spülwasser einweichen. Sie sind Verschleißteile und lassen sich bei den meisten Herstellern nachkaufen.
Meist sind einzelne Löcher verstopft. Bei ausgebautem und kaltem Brenner vorsichtig mit einer feinen Bürste reinigen. Auch Spinnweben in den Venturirohren sind eine häufige Ursache – sie treten besonders nach der Winterpause auf.
In den Restmüll, nachdem es erkaltet und fest geworden ist. Nicht in den Abfluss und nicht in den Kompost.
Für den Alltag nicht – Hitze und Schaber reichen. Bei starken Verkrustungen an Edelstahlteilen kann ein Spezialreiniger helfen; danach gründlich mit klarem Wasser nachwischen.
Grillreiniger und Bürsten – bei Gasgrills ist die richtige Bürste für Brenner und Aromaschienen entscheidend.