Abdeckhaube
Der wichtigste Einzelposten beim Einwintern – worauf es ankommt, steht in unserer Kaufberatung.
Vor der Winterpause wird der Grill gründlich gereinigt und vollständig getrocknet – Fettreste und Feuchtigkeit sind die beiden Ursachen für Schäden über den Winter. Gusseisen wird eingeölt, die Gasflasche gehört ins Freie oder in einen gut belüfteten Raum, niemals in Keller oder Fluchtwege. Abgedeckt wird erst der vollständig ausgekühlte und trockene Grill.

Was über den Winter kaputtgeht, geht selten durch Kälte kaputt. Es sind Fettreste, die ranzig werden, und Feuchtigkeit, die nicht abtrocknen kann.
Roste, Aromaschienen, Fettwanne und Kessel. Fettreste werden über Monate ranzig und ziehen Schädlinge an.
Nach der Nassreinigung den Grill kurz aufheizen oder offen abtrocknen lassen. Feuchtigkeit unter der Abdeckhaube ist das größte Risiko.
Roste und Platten dünn einölen. Am besten trocken im Haus lagern statt im Grill.
Flaschenventil schließen, Schlauch abnehmen, Anschlüsse verschließen. Flasche stehend im Freien oder in einem gut belüfteten Raum lagern.
Aus Zündern und Thermometern – ausgelaufene Batterien sind ein häufiger Frühjahrsärger.
Wenn der Grill draußen bleibt, dann auf festem, trockenem Untergrund und nicht direkt unter Bäumen.
Erst wenn alles kalt und trocken ist. Die Haube soll atmungsaktiv sein oder unten offen bleiben, damit sich keine Feuchtigkeit staut.
Gasflaschen gehören nicht in Keller, Treppenhäuser oder Fluchtwege. Propan ist schwerer als Luft und sammelt sich bei einer Undichtigkeit am Boden – in Kellerräumen ohne bodennahe Lüftung entsteht so ein zündfähiges Gemisch. Der richtige Ort ist im Freien oder in einem gut belüfteten Raum, stehend und gegen Umfallen gesichert.
Ja, wenn er trocken bleibt. Kälte selbst ist für Stahl, Emaille und Keramik kein Problem – kritisch wird es, wenn Wasser eindringt, sich sammelt und gefriert. Bei Kamados ist deshalb der Kaminaufsatz zu schließen; bei Gas- und Kohlegrills ist die Frage vor allem, ob Wasser im Kessel steht.
Was in jedem Fall besser drinnen überwintert: gusseiserne Roste und Platten, Thermometer, Zündbatterien und alle Textilien wie Handschuhe. Sie nehmen im Freien über Monate Feuchtigkeit auf.
Gründlich reinigen, vollständig trocknen, Gusseisen einölen, Gasflasche abkoppeln und sicher lagern, Batterien entnehmen und den ausgekühlten, trockenen Grill abdecken.
Ja, solange er trocken bleibt und kein Wasser im Kessel steht. Empfindlicher sind Zubehör und Roste – die überwintern besser im Haus.
Im Freien oder in einem gut belüfteten Raum, stehend und gesichert. Nicht in Kellern, Treppenhäusern oder Fluchtwegen, weil sich Propan bodennah sammeln würde.
Unbedingt. Eine Haube auf einem warmen Grill schmilzt oder erzeugt Kondenswasser – beides schadet mehr, als die Abdeckung nützt.
Brenner und Venturirohre auf Spinnweben und Insektennester prüfen, Dichtheit der Gasanschlüsse mit Seifenlauge kontrollieren und den Rost einmal kräftig ausbrennen.
Die Keramik selbst ja. Problematisch ist eingedrungenes Wasser, das gefriert und die Keramik sprengen kann – Abdeckhaube nutzen und den Kaminaufsatz schließen.
Der wichtigste Einzelposten beim Einwintern – worauf es ankommt, steht in unserer Kaufberatung.
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