Fleisch in größerer Menge
Genau hier lohnt sich Fleischversand: Bei einer Party ist die Menge groß genug, dass die Versandkosten kaum ins Gewicht fallen. Was das im Detail heißt, steht in unserer Kaufberatung.
Als Planungsgröße haben sich rund 300 bis 400 Gramm Fleisch und Fisch je erwachsener Person bewährt, dazu zwei bis drei Beilagen. Der eigentliche Trick liegt aber im Ablauf: Was am längsten braucht, kommt zuerst auf den Grill und wandert danach in die warme Zone. Wer alles gleichzeitig auflegt, bekommt weder Kruste noch pünktliches Essen.

Bei zwei Personen kann man improvisieren. Ab sechs entscheidet nicht mehr das Können am Rost, sondern die Reihenfolge — und die legt man vorher fest, nicht zwischendurch.
Grillgut hat sehr unterschiedliche Garzeiten — von zwei Minuten bei Garnelen bis zu einer Stunde bei Folienkartoffeln. Wer die Reihenfolge nach diesen Zeiten aufbaut statt nach Wünschen, bekommt alles ungefähr gleichzeitig fertig.
Fleisch würzen oder marinieren, Beilagen und Salate vorbereiten, alles portioniert bereitstellen. Kartoffeln vorkochen, Mais vorkochen.
Grill anzünden beziehungsweise vorheizen und Zonen anlegen: heiß, mittel, warm. Bei Kohle eine zweite Portion Briketts bereitlegen.
Was am längsten braucht, kommt zuerst — Folienkartoffeln, Hähnchenschenkel, dickere Stücke in die indirekte Zone.
Gemüse und Maiskolben auf die mittlere Zone, Fertiges nach außen in die warme Zone schieben.
Steaks und Würstchen über die heiße Zone. Sie sind am schnellsten fertig und sollen es auch sein.
Fleisch aus der warmen Zone ruhen lassen, Beilagen dazu. Wer noch nachlegt, hält die heiße Zone frei.
Zwei Punkte, die häufig vergessen werden. Erstens die Menge: Wenn ein Drittel der Gäste vegetarisch isst, reicht ein einzelnes Päckchen Grillkäse nicht. Zweitens die Fläche: Vegetarisches Grillgut sollte nicht dort liegen, wo vorher Fleischsaft hingetropft ist. Eine eigene Zone, eine Grillschale oder eine Grillmatte lösen das ohne Diskussion — und kosten fast nichts.
Zu spät anfangen. Folienkartoffeln brauchen 45 bis 60 Minuten, ein ganzes Hähnchen 60 bis 90. Wer um 18 Uhr essen will und um 17:30 den Grill anzündet, serviert die Beilagen um 19:30. Beim Rückwärtsplanen ist die Kohle der erste Schritt, nicht der letzte.
Als Planungsgröße etwa 300 bis 400 Gramm, wenn Fleisch die Hauptsache ist. Mit vielen Beilagen reichen 200 bis 250 Gramm. Bei Kindern etwa die Hälfte.
Nach Garzeit: zuerst das Längste — Folienkartoffeln, Hähnchenteile, dicke Stücke —, dann Gemüse, zuletzt Steaks und Würstchen. Fertiges wandert in die warme Zone.
Über eine warme Zone am Rand des Rosts bei unter 120 °C. Alternativ eine Auflaufform im auf 80 °C vorgeheizten Backofen. Nicht in Alufolie einschlagen, das weicht Krusten auf.
Eine Kaminfüllung Grillkohle reicht etwa eine Stunde. Für längere Abende Briketts verwenden, die zwei bis vier Stunden halten, und rechtzeitig nachlegen, bevor die Temperatur fällt.
Menge nach Anzahl der Gäste rechnen, nicht als Beilage. Und eine eigene Fläche vorsehen — Grillschale, Grillmatte oder eine separate Zone, auf die kein Fleischsaft getropft ist.
Rückwärts rechnen: gewünschte Essenszeit minus längste Garzeit minus 20 bis 40 Minuten fürs Durchglühen. Bei Folienkartoffeln und Hähnchen sind das schnell anderthalb Stunden.
Genau hier lohnt sich Fleischversand: Bei einer Party ist die Menge groß genug, dass die Versandkosten kaum ins Gewicht fallen. Was das im Detail heißt, steht in unserer Kaufberatung.
Metzgerei mit Versand – Wurst und Fleisch aus einer Hand, versandkostenfrei ab 69 Euro.
Für mehrere Gänge lohnt es sich, zwei bis drei Mischungen bereitzuhaben.
Der Klassiker unter den Partyfehlern: Die Kohle geht aus, bevor der letzte Gang fertig ist.