Abdeckhaube
Schützt zwischen den Einsätzen – nicht währenddessen, dazu steht auf dieser Seite mehr.
Wind macht mehr aus als Kälte: Er trägt Wärme ab und verändert beim Kohlegrill die Luftzufuhr, wodurch die Glut heißer brennt und schneller durch ist. Regen kühlt vor allem den Deckel und damit den Garraum. Die richtige Antwort ist ein windgeschützter Standort im Freien – niemals ein Umzug unter Vordach, in Garage oder Carport, weil sich dort Kohlenmonoxid ansammelt.

Kaum jemand plant einen Grillabend bei Regen, aber fast jeder erlebt ihn irgendwann. Das Problem ist selten das Wasser – es ist der Wind, der meistens dazugehört.
Ein Grill verliert Wärme über seine Oberfläche. Steht die Luft, bildet sich um den Grill eine wärmere Schicht, die als Isolierung wirkt. Wind trägt diese Schicht ständig ab, sodass immer wieder kalte Luft am Metall anliegt – der Effekt ist deutlich größer als der reine Temperaturunterschied.
Beim Holzkohlegrill kommt ein zweiter Effekt hinzu: Wind drückt Luft durch die unteren Lüftungsöffnungen, so weit man sie auch schließt. Die Glut bekommt mehr Sauerstoff als vorgesehen, brennt heißer und ist entsprechend schneller durch. Wer bei Wind eine niedrige Temperatur halten will, muss die Zuluft weiter schließen als sonst – und trotzdem häufiger nachjustieren.
Bei Regen wandert der Grill gern unter das Vordach, in den Carport oder gleich in die Garage. Genau das ist die häufigste schwere Fehlentscheidung beim Grillen: Sowohl Holzkohle als auch Gas erzeugen Kohlenmonoxid – ein geruchloses, farbloses Gas, das sich in geschlossenen und halb offenen Räumen ansammelt und tödlich wirken kann. Auch der bereits abgeschaltete, noch warme Grill gibt weiter Kohlenmonoxid ab und gehört deshalb ebenfalls nicht hinein. Ein Grill gehört ins Freie, bei jedem Wetter.
Ein geschlossener Grill verträgt Regen problemlos. Die Temperatur sinkt etwas, weil der Deckel gekühlt wird, aber die Glut selbst bleibt geschützt. Praktische Probleme entstehen eher am Rand: Der Anzündkamin lässt sich bei starkem Regen schlecht anzünden, Anzündwürfel werden nass, und die Bedienung mit klammen Händen macht keine Freude.
Wer regelmäßig bei Regen grillt, löst das mit Vorbereitung statt mit Umzug: Grillgut drinnen vorbereiten, alles griffbereit legen, Anzünder trocken lagern und den Grill vorher unter der Abdeckhaube trocken halten. Nach dem Grillen gilt das Umgekehrte – erst vollständig auskühlen lassen, dann abdecken, sonst bildet sich unter der Haube Kondenswasser.
Ja. Ein Grill mit geschlossenem Deckel verträgt Regen ohne Probleme, die Temperatur sinkt nur leicht. Wichtig ist, den Grill dabei im Freien zu lassen und nicht unter ein Dach zu stellen.
Weil Wind Luft durch die unteren Lüftungsöffnungen drückt, wie weit man sie auch schließt. Die Zuluft muss deshalb weiter geschlossen werden als bei ruhiger Luft, und der Grill sollte so stehen, dass die Öffnung nicht in den Wind zeigt.
Nein, auch nicht bei geöffnetem Tor. Holzkohle und Gas erzeugen Kohlenmonoxid, das geruchlos ist und sich in halb offenen Räumen ansammelt. Das gilt auch für das Auskühlen nach dem Grillen.
Ein windgeschützter Standort im Freien – Hauswand, Hecke oder Zaun auf der Wetterseite. Zusätzlich den Grill so ausrichten, dass die Lüftungsöffnung nicht direkt angeströmt wird.
Dem Betrieb nicht. Auf Dauer ist stehendes Wasser das Problem: Es begünstigt Rost an Kessel, Rost und Schrauben. Nach dem Grillen auskühlen lassen und dann abdecken – nicht heiß, sonst bildet sich Kondenswasser.
Davon ist abzuraten. Alles, was den Rauchabzug behindert, begünstigt die Ansammlung von Kohlenmonoxid und kann durch die Hitze beschädigt werden. Schutz gehört über die Person, nicht über den Grill.
Schützt zwischen den Einsätzen – nicht währenddessen, dazu steht auf dieser Seite mehr.