Roher Schinken
Die Schnittdicke entscheidet, ob sich der Schinken sauber um die Stangen legt – an der Theke lässt sie sich angeben.
Ein Kilogramm grüner Spargel wird zu Bündeln von drei bis vier Stangen zusammengefasst, mit je einer Scheibe Schinken umwickelt und geölt. Auf der direkten Zone bei etwa 200 °C braucht er acht bis zehn Minuten unter gelegentlichem Wenden. Fertig ist er, wenn er sich leicht biegen lässt.

Grüner Spargel ist der unkomplizierteste Spargel für den Grill: Er muss nicht geschält werden, nicht vorgekocht und nicht ins Päckchen. Nur die holzigen Enden müssen weg – und die findet man ohne Messer.
Jede Stange am unteren Ende festhalten und biegen, bis sie bricht. Sie bricht genau dort, wo das Holzige aufhört. Nur bei sehr dicken Stangen das untere Drittel dünn schälen.
Jeweils drei bis vier Stangen zusammenlegen und mit einer Scheibe Schinken umwickeln. Der Schinken hält das Bündel zusammen und schützt vor dem Austrocknen.
Bündel dünn mit Olivenöl einpinseln und pfeffern. Salz braucht es kaum – der Schinken bringt genug mit.
Mittlere direkte Hitze, etwa 200 °C. Rost sauber und geölt.
Bündel quer zum Rost auflegen, damit sie nicht durchfallen. Acht bis zehn Minuten, dabei zwei- bis dreimal drehen.
Der Spargel lässt sich leicht biegen, ohne zu brechen, und hat helle Röstspuren. Der Schinken ist knusprig.
Mit Zitronenschale und einem Spritzer Saft servieren.
Grüner Spargel wächst über der Erde, ist dünner und deutlich weniger faserig – er kann roh auf den Rost. Weißer Spargel muss geschält und vorgegart werden, sonst bleibt er innen hart und außen ledrig. Wer weißen Spargel grillen will, gart ihn vorher bissfest oder legt ihn in ein Päckchen mit Butter in die indirekte Zone.
Die Schnittdicke entscheidet, ob sich der Schinken sauber um die Stangen legt – an der Theke lässt sie sich angeben.