Pizzastein
Brot vom Grill gelingt auf einem Stein deutlich gleichmäßiger als direkt auf dem Rost.
Ein einfacher Hefeteig aus 500 Gramm Mehl geht zwei Stunden, wird zu sechs dünnen Fladen ausgezogen und direkt auf dem sauberen, geölten Rost bei mittlerer Hitze je Seite drei bis vier Minuten gebacken. Danach wird er mit Butter aus Knoblauch, Petersilie und etwas Salz bestrichen.

Grillbrot braucht weder Pizzastein noch Dutch Oven. Ein dünn ausgezogener Hefeteig backt auf dem Rost in wenigen Minuten – und bekommt dabei die Blasen und dunklen Flecken, für die man im Backofen deutlich mehr Temperatur bräuchte.
Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz und Olivenöl zugeben und acht Minuten kneten, bis der Teig glatt ist. Abgedeckt zwei Stunden gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Butter mit gepresstem Knoblauch, fein gehackter Petersilie und einer Prise Salz verrühren. Beiseitestellen.
Teig in sechs Portionen teilen, jede auf bemehlter Fläche zu einem etwa fünf Millimeter dünnen Fladen ausziehen. Nicht ausrollen, sondern mit den Fingern dehnen.
Mittlere direkte Hitze, etwa 200 °C. Rost gründlich abbürsten und dünn einölen – hier klebt Teig sonst sofort fest.
Fladen auflegen. Nach drei bis vier Minuten wirft die Oberseite Blasen und die Unterseite hat dunkle Flecken.
Umdrehen und weitere zwei bis drei Minuten backen. Bei starker Hitze am Rand fertig backen.
Sofort nach dem Abnehmen mit Knoblauchbutter bestreichen und mit grobem Salz bestreuen, solange das Brot heiß ist.
Auf dem Rost kommt die Hitze fast nur von unten. Ein dicker Teigfladen ist außen fertig, bevor die Mitte durch ist – das Ergebnis ist klitschig. Bei etwa fünf Millimetern Dicke reicht die Zeit, in der die Unterseite Farbe bekommt, genau aus, um den Teig durchzubacken. Wer dickere Fladen möchte, backt sie in der indirekten Zone bei geschlossenem Deckel.
Brot vom Grill gelingt auf einem Stein deutlich gleichmäßiger als direkt auf dem Rost.