Kreuzkümmel und Kurkuma
Ganze Kreuzkümmelsamen halten ihr Aroma deutlich länger als gemahlene – für dieses Rezept lohnt das Selbstmahlen.
Aus zwei Blumenkohlköpfen werden je zwei etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, geölt und gewürzt. Sie werden je Seite drei Minuten direkt angeröstet und danach indirekt bei 180 °C in 12 bis 15 Minuten weich gezogen. Dazu kommt ein Öl aus Petersilie, Zitrone und geröstetem Mandelblättchen.

Vom Blumenkohl lassen sich pro Kopf nur zwei ordentliche Scheiben schneiden – der Rest zerfällt. Das klingt nach Verschwendung, ist aber der Grund, warum das Gericht funktioniert: Nur die Scheiben durch den Strunk halten zusammen.
Blätter entfernen, Strunk gerade abschneiden, damit der Kopf steht. Mit einem großen Messer von oben nach unten zwei Scheiben von etwa zwei Zentimetern aus der Mitte schneiden. Die Randstücke zerfallen – sie lassen sich in einer Grillpfanne mitgaren.
Scheiben beidseitig mit Olivenöl einpinseln, mit Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.
Direkte Zone auf etwa 220 °C, indirekte Zone auf 180 °C.
Scheiben je Seite rund drei Minuten direkt grillen, bis deutliche Röstspuren da sind. Vorsichtig mit einem breiten Wender umdrehen.
In die indirekte Zone umlegen, Deckel schließen, 12 bis 15 Minuten. Fertig sind sie, wenn ein Messer ohne Widerstand durch den Strunk geht.
Mandelblättchen trocken in einer Pfanne rösten. Petersilie hacken, mit Zitronenschale, etwas Saft und Olivenöl verrühren.
Steaks mit dem Kräuteröl beträufeln, Mandeln und Granatapfelkerne darüberstreuen.
Beim Blumenkohl hält der Strunk die Röschen zusammen. Wer ihn großzügig wegschneidet, bekommt beim ersten Wenden einen Haufen Einzelröschen. Deshalb zuerst nur die Blätter entfernen und lediglich das trockene Ende des Strunks kappen – die Scheiben werden dann quer durch den ganzen Kopf geschnitten, Strunk inklusive.
Ganze Kreuzkümmelsamen halten ihr Aroma deutlich länger als gemahlene – für dieses Rezept lohnt das Selbstmahlen.