Zimt
Bei Zimt ist der Unterschied zwischen frisch gemahlen und lange gelagert besonders deutlich.
Eine frische Ananas wird in etwa anderthalb Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, mit braunem Zucker und Zimt bestreut und direkt bei mittlerer Hitze je Seite drei bis vier Minuten gegrillt. Fertig ist sie, wenn deutliche Karamellstreifen entstanden sind.

Ananas ist die dankbarste Frucht für den Grill: Sie enthält viel Zucker und genug Säure, um nicht platt zu schmecken, und sie fällt nicht auseinander. Und sie nutzt die Restwärme, die sonst ungenutzt verpufft.
Oben und unten abschneiden, die Schale großzügig abtragen und die braunen Augen mit einem schmalen Messer schräg herausschneiden. In etwa anderthalb Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
Der harte Mittelstrunk hält die Scheibe zusammen und lässt sich beim Essen einfach liegen lassen. Wer ihn ausstechen will, tut das erst nach dem Grillen.
Scheiben dünn mit geschmolzener Butter bestreichen, brauen Zucker und Zimt mischen und beidseitig aufstreuen.
Mittlere direkte Hitze, etwa 200 °C. Rost sauber – Zucker klebt sonst an Rückständen fest.
Scheiben auflegen, drei bis vier Minuten je Seite. Erst wenden, wenn sie sich von selbst lösen.
Mit einem Spritzer Limettensaft beträufeln und mit Vanilleeis servieren.
Eine reife Ananas riecht am Strunkende deutlich süß und gibt auf leichten Druck etwas nach. Der oft genannte Test, bei dem sich ein Blatt aus der Krone ziehen lässt, gilt als wenig verlässlich. Unreife Früchte werden auch auf dem Grill nicht süßer – Hitze karamellisiert vorhandenen Zucker, sie erzeugt keinen.
Bei Zimt ist der Unterschied zwischen frisch gemahlen und lange gelagert besonders deutlich.