Fischkorb
Ganze Fische zerfallen beim Wenden – der Korb löst genau dieses Problem.
Vier küchenfertige Forellen werden innen und außen gesalzen, mit Zitrone und Petersilie gefüllt und in einer Fischzange bei mittlerer Hitze von etwa 180 °C je Seite sechs bis acht Minuten gegrillt. Fertig sind sie, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt.

Ganze Forelle ist eines der einfachsten Grillgerichte – und eines der frustrierendsten, wenn die Haut am Rost hängen bleibt und der Fisch beim Wenden auseinanderfällt. Beides lässt sich vermeiden, und zwar bevor der Fisch den Grill sieht.
Fische innen und außen kalt abspülen und sehr gründlich trocken tupfen. Trockene Haut klebt deutlich weniger.
Innen und außen salzen, innen pfeffern. Zitronenscheiben und Petersilienstängel in die Bauchhöhle legen.
Die Haut an jeder Seite zwei- bis dreimal schräg einritzen, nur wenige Millimeter tief. So bleibt der Fisch beim Garen in Form.
Mittlere Hitze, etwa 180 °C. Rost gründlich abbürsten und mit Öl einreiben, bis er glänzt. Forellen außen ebenfalls dünn ölen.
Forellen in eine geölte Fischzange legen. Ohne Zange gelingt es nur bei sehr sauberem, gut geöltem Rost und viel Ruhe beim Wenden.
Je Seite sechs bis acht Minuten. Nur einmal wenden.
Die Rückenflosse lässt sich leicht herausziehen, und das Fleisch an der Gräte ist nicht mehr glasig – dann ist die Forelle fertig.
Fischeiweiß verbindet sich mit heißem Metall, solange es feucht ist. Drei Dinge verhindern das: ein sauberer Rost ohne Rückstände, eine dünne Ölschicht auf Rost und Fisch, und ausreichend Vorheizzeit – auf einem lauwarmen Rost klebt Fisch immer. Wer den Fisch nach dem Auflegen einmal in Ruhe lässt, hat zusätzlich die besseren Chancen: Er löst sich von selbst, sobald die Kruste steht.
Ganze Fische zerfallen beim Wenden – der Korb löst genau dieses Problem.